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Sampl für die Menschen

„Schule und Schulsystem qualifizieren für das Morgen.“

 

Wir wissen, wie vielfältig und vielschichtig Kinder sind, und wie viel Sorgfalt wir brauchen, wenn wir sie bewerten. Wir wissen aber auch, wie viel Helles und Klares in einem Kind ist und dass es sich lohnt für sie und mit ihnen zu arbeiten.“
Für ein Kind gibt es keine Selbstverständlichkeiten, die Dinge, die Strukturen, die ganze Welt ist neu, wird neu erfahren, neu gesehen.“

 

Lehrer sein, mit Kindern arbeiten, sie in ihrem Wachsen und Reifen begleiten, sie fördern und fordern – das ist eine besondere Aufgabe, die zu allen Zeiten besonders bleibt.“
Sinnerfüllendes Zusammenleben kann nur dann gelingen, wenn wir die Welt und die Menschen klar mit ihren Stärken und Schwächen sehen und versuchen, Negatives zu vermindern und Positives zu stärken.“

 

Ich vermisse das rechte Maß, wenn wir oft bei jeder Veränderung gleich an Verschlechterung denken, wenn wir jede Herausforderung und jede Belastung unter dem Blickwinkel einer Katastrophe betrachten.“
Ich vermisse das rechte Maß, wenn wir uns – in Frieden und Wohlstand lebend – in der Rekonstruktion des Misslungenen und in der Prophezeiung vielleicht kommender Verschlechterungen perfektionieren, anstatt auf Erreichtes froh zu blicken und mit positiver Neugierde auf das Morgen zu hoffen.

 

Kinder heute zu unterrichten und zu erziehen ist keine leichte Aufgabe… Die heutigen Kinder sind die Kinder ihrer Zeit und ihrer Umwelt. Sie sind ihr entlarvender Spiegel.
Wenn man sagt, Kinder sind heute anders als früher, muss man die Ursache dafür zuerst in unserer heutigen Gesellschaft suchen. Dazu sind alle verpflichtet: Vater, Mutter, Lehrer, Gesetzgeber, jedes Mitglied unserer Gesellschaft.“
Einfacher als selbst etwas zu tun, ist es aber, zu delegieren. Die Schule soll häufig das leisten, was die Gesellschaft nicht kann. Unsere Gesellschaft ist nicht heil und die Schule als ein Teil von ihr kann an einer Verbesserung mitwirken, aber keine heile Welt erfinden.“

 

Nur Wissen zu vermitteln ist einfach. Das Kind zu erziehen und zu bilden ist schwierig und ständig eine neue Herausforderung. Unverständlich ist, dass dieser Tatsache von Seiten des Dienstgebers nicht nachdrücklich Rechnung getragen wird.“

Wir alle wissen, wie wichtig das Lob für die Kinder ist. Lob ist jedoch auch für die Lehrerinnen und Lehrer wichtig.“

 

Eine weitere Reduzierung der Mittel für Bildung und Ausbildung kann und darf nicht erfolgen. Die Grenzen, die der Staat, der Finanzminister für die pädagogischen Bereiche vorgegeben hat, sind so eng gezogen, dass eine weitere Reduzierung nicht mehr möglich ist.“
Eine Reduzierung der Mittel, die der Staat für Bildung und Ausbildung zur Verfügung stellt, kann nur auf Kosten der Qualität und damit auf Kosten der Lebenschancen unserer Kinder erfolgen.“

 

Es ist Faktum, dass in der Gesellschaft von heute das Humane und diejenigen, die sich mit dem Humanen im weitesten Sinne beschäftigen, einen wesentlich geringeren Stellenwert haben als vor zwei, drei Generationen.“
Die Gesellschaft zweifelt am hohen Wert der Humanberufe und fordert gleichzeitig larmoyant jene Tugenden und Fähigkeiten ein, deren Entstehung sie wenig wertschätzt.“

 

Es ist das rechte Maß zwischen Geborgenheit und wiederkehrender Ordnung einerseits und dem Neuen, Unplanbaren, nicht Festgelegtem andererseits, das uns im Fluss der Zeit erfüllt leben lässt.“

Es genügt nicht, in der Schule allein Wissen zu vermitteln… Die Wissensvermittlung bleibt zwar ein zentrales Anliegen der Schule, es ist jedoch die Aufgabe der Lehrerinnen und Lehrer, zu erziehen, den ganzen Menschen zu bilden, zu formen und ihn zu befähigen, ein selbst bestimmtes, erfülltes Leben zu gestalten und zu führen.“

Wenn das Vorurteil die Sicht verstellt, leiden die Menschen, leidet die Sache – und es ist bedauerlich, dass so häufig Vorurteile zu Wertaussagen über Schule und Lehrer führen.“

„ Nicht allen dasselbe wollen wir geben, sondern jedem das Seine. Jeder Mensch, jedes Kind, jedes System, jede Zeit ist verschieden.“

 

„Es kommt nicht darauf an, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, sondern mit den Augen eine Tür zu finden.“
(Walter von Siemens)

 

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